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| Regel Nr. 5: Zur asiatischen und besonders zur indischen Küche passt kein Wein, da passt nur Bier! |
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| Wichtig ist nur, die Geschmacksrichtung aller verwendeten Gewürze zu erkennen und darauf den Wein abzustimmen und das kann z.B. bei einem Chicken-Tandoori eine ziemlich aufwändige Angelegenheit sein.
Zu sahnigen Gerichten, z.B. mit Kokosmilch oder süßem Joghurt verfeinert, empfiehlt sich ein Semillon oder fruchtbetonter Muskateller. Sind diese sehr stark gewürzt, dann helfen trockene Schaumweine wie z.B. ein Prosecco spumante oder auch ein guter deutscher Winzersekt.
Möchten Sie Rotweine servieren, so empfehlen sich die Gewächse aus der Neuen Welt (Kalifornien, Australien usw.), die mit ihrer schweren Süße dem Feuer exotischer Gerichte standhalten.
Für die meisten Gemüsegerichte aus dem Wok mit den unterschiedlichsten Komponenten von Ingwer, Zitronengras, Koriander usw. gibt es einen unschlagbaren Allrounder, nämlich einen guten deutschen Riesling, z.B. von der Pfalz mit seinem eleganten Säurespiel oder den badische Gutedel, der auch oft unter seinem französischen Namen Chasselas auftaucht.
Zum sogenannten chinesischen Fondue, bei dem feine Rindfleischscheiben in Brühe gegart werden, können leichte Rotweine, z.B. ein Chinon oder auch ein Dornfelder gereicht werden.
Und wenn in der sogenannten euro-asiatischen Cross-Over-Küche gar nichts passen will, dann gibt es noch einen Allrounder, der passt wirklich immer: ein guter Champagner! |
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